Belém
Belém am Abend
Ausgehtipps für Belém sind rar. Es gibt ein schönes Freiluftcafé an der Pracada República direkt neben dem Teatro da Paz.
Sehenswürdigkeiten
Bekannt ist der Markt Ver-O-Peso. Sie finden hier allerlei Amazonasfische, sowie Kräuter und Naturheilmittel. Suchen Sie den Teil des Marktes, wo Açaí angeboten wird ! Hier finden Sie neben Açaí-Früchten einige kleine Kioske, wo die Regionalküche Beléms versucht werden kann. Vorsicht vor den zahlreichen Taschendieben ist geboten. Ein kulinarischer Genuss ist die Tacaca, in Kokosschalen servieren die Marktdamen eine Krabbensuppe mit einem landestypischen Gemüse.
Ziele der Region Belém
Marajó
Die Insel ist nur mit dem Lufttaxi zu erreichen. Buchungen hierfür nehmen die ortsansässigen Reisebüros entgegen. Auf der Insel sind einfache Unterkünfte vorhanden. Luxus sucht man hier vergebens. Marajó ist die größte Insel Brasiliens und die größte Flussinsel Brasiliens. Sie ist meistens überschwemmt und nur an einigen Orten besiedelt. Sie Insel liegt im Amazonasdelta und zu erreichen von Belém. Es gibt Fährschiffe, die Marajó bedienen und es gibt auch ein kleines Flugzeug, dass die Insel anfliegt. Erfahrung als Individualtourist ist gefragt. Die Vegetation auf den Insel ist im Osten Savannenähnlich. Im Westen wachsen Wälder und im Norden gibt es Palmensümpfe. Zu beobachten sind viele Schlangen, Piranhas, Affen und Alligatoren.
Marajó ist bekannt für seine Büffel. Angeblich leben über 3 Millionen dort. Die Büffel sind vielleicht nicht vergleichbar mit den Kühen in Indien. Doch haben sie einen sehr hohen Stellenwert. Die Büffel schwimmen und „grasen“ während den Überschwemmungen die Insel schwimmend ab. Auch die Polizei nutzt sie. Als Reittier, dort wo Pferd, Mensch und Maschine versagen.
Salinópolis
Rund 4 Stunden Autofahrt entfernt von Belém liegt die Stadt Salinópolis. Die weißen Strände und Dünen sind faszinierend. In der Stadt selbst gibt es zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten aller Preisklassen und Restaurants. Eine sehr schöne Stadt, in der die Einwohner Beléms gerne ihren Urlaub verbringen. Da Klima ist sehr angenehm und die Vegetation ist üppig. In erster Linie kommen die Urlauber aufgrund der fantastischen Strände in den schönen Badeort. Das klare Wasser tut sein übriges um zahlreiche Wassersportler anzuziehen.
Manaus
Manaus am Abend
Einen Ausgehtip für Manaus zu nennen ist schwierig. Unserer Meinung nach gibt es keinen. Es gibt zahlreiche kleine Kneipen, doch für Touristen ist Vorsicht geboten.
Sehenswürdigkeiten in Manaus
Mercado Municipal
Einen Besuch wert ist der Mercado Municipal. Das bunte Markttreiben geht den ganzen vormittags über und nebenbei kann man das Ein- und Auslaufen der Schiffe am Hafen beobachten.
Teatro Amazonas
Das Teatro Amazonas ist ein Prunkstück. Leider finden fast keine Konzerte mehr statt. Trotzdem ist ein Besuch auch von innen empfehlenswert und ein Foto dieses Bau von außen ist obligatorisch bei einem Aufenthalt in Manaus.
Ziele der Region Manaus
Bootstouren ab Manaus
Manaus gilt als das Eingangstor zum Amazonas. Tatsächlich ist die Stadt der optimale Startpunkt für Touren in den Dschungel. Sie sollten mindestens 5 Tage Aufenthalt einplanen. Möglich ist auch die Tage in einem der Dschungelhotels zu verbringen, die meistens einige Stunden Bootsfahrt von Manaus entfernt liegen. Wir empfehlen die Amazonas Lodge und den Jungle Palace.
Schiffsreisen bietet jedes Reisebüro in Manaus. In der Regel werden Pakete ab 3 Tagen verkauft. Es sind mindestens 30€ pro Tag zu kalkulieren. Oft gibt es Caipirinha, das Essen ist nicht das Schlechteste und man schläft in Hängematten. Meist beginnen die Touren mit dem Besuch des Encontro das Águas, dem Zusammenfluss von Rio Solimoes und des Rio Negro. Anschließend geht es auf den Rio Negro flussaufwärts. In zwei oder drei Tagen kommt man in den Genuss einer Trekking-Tour in den Dschungel, dem Besuch eines Indianerdorfs und es ist möglich in einem Kanu einen kleinen Nebenarm des Rio Negros bis fast zur Quelle zu folgen. Piranha-Fischen mit anschließendem Grillen auf dem Schiff wird ebenfalls von den meisten Veranstaltern mitangeboten. Die Piranhas sind nicht leicht zu fangen, dafür schmecken sie erstaunlich gut. Obligatorisch ist natürlich der Besuch eines der wunderschönen weißen Strände am Rio Negro. Angenehmes warmes Wasser lädt zum Baden ein. Allerdings sollte man dies nicht am späten Nachmittag machen, wenn die Moskitos langsam erwachen. So bekommt man in wenigen Tagen einen ersten Eindruck des Regenwaldes und kann in kurzer Zeit Vogelspinnen, Kaimane, Affen und rosa Delphine in freier Natur zu beobachten. Eher bedrückend ist der Kontakt zu Einheimischen. Oft betteln schon die kleinen Kinder und in Indianerdörfern verkaufen die Bewohner schon mal ihr handgeschnitztes Besteck aus Holz.
Wenn Sie eine 5-Tages-Tour buchen ist in der Regel ein Besuch des Anavilhanas-Archipel noch mit dabei. Das Archipel ist die größte Süßwasserinsellandschaft. Im Sommer sind Wanderungen möglich. Halten Sie Ausschau nach Papageien, Tukanen und Affen.
Sollten sie noch mehr Zeit haben, können sie bis nach Kolumbien stromaufwärts fahren. Von Manaus aus dauert die Schiffsfahrt 7 Tage bis zur Grenzstadt Tabatinga. Die Unterkünfte in Tabatinga sind sehr einfach. Besser wohnen sie in Leticia auf der kolumbianischen Seite.
Touren auf dem Rio Solimoes sind unbeliebter. Der Fluss ist gelbbraun, es gibt jede Menge Moskitos und der Wellengang ist hoch. Auf dem ruhigen Rio Negro hingegen gibt es wunderschöne, weiße Strände, wenig Moskitos und recht warmes Wasser, welches ein angenehmes Baden ermöglicht.
Von Manaus nach Belém auf dem Schiff
Die Tour per Schiff dauert in der Regel 5 Tage. Versuchen sie das Schiff vorher zu besichtigen und buchen sie nicht das Unterdeck, da dieses meistens heillos überfüllt ist. Die eigene Hängematte ist obligatorisch, eine solche können sie im Hafen von Manaus für ca. 10 Euro erstehen. Auf dem Amazonas ist es oft sehr windig und der Wellengang kann mitunter sehr hoch sein. Die Schiffe legen auf ihrer Route an mehreren Häfen an, wo Passagiere zu- und aussteigen. Auch Fracht wird umgeschlagen. Aufgrund des Verkehrs macht es Sinn sein Gepäck anzuketten. Es ist üblich, dass an den Haltepunkten Verkäufer das Schiff zu betreten, um an die Passagieren Lebensmittel zu verkaufen. Sicherlich ist es vorteilhaft sich bereit sin Manaus mit einigen Lebensmitteln und Trinkwasser einzudecken. Die Schiffe halten in der Regel auf alle Fälle in Santarem und Puerto Alegre. Viele Reisende unterbrechen in Santarem ihren Bootstrip für zwei oder drei Tage. Santarem ist eine sehr alte Stadt Brasiliens mit vielen kolonialen Bauten. Und die weißen Sandstrände laden zum Baden ein.

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